Dritter AKS und Shotokan Dan-Träger im BKV

Übergabe der Dan-Urkunde an Dirk durch Uwe Hirtreuter, Heinrich Reimer und Teddy Modl

Übergabe der Dan-Urkunde an Dirk durch Uwe Hirtreuter, Heinrich Reimer und Teddy Modl

Am 14. Juni hat Dirk Labuhn vom J.A.M. Dojo Habenhausen seine Prüfung zum 1. Dan im American Karate System (AKS) bei Heinrich Reimer, Andreas (Teddy) Modl und Uwe Hirtreuter bestanden. Insgesamt waren aus Anlass des 25. Sommerlagers in Bienenbüttel acht Prüflinge  angetreten, davon sieben zum 1. bis zum 4. Dan Wado-Ryu und Dirk zum 1. Dan AKS.
Die Grundschule wurde jeweils in Vierergruppen gezeigt, was für Dirk etwas ungewohnt war, da die Kommandos im AKS etwas anders gehandhabt werden als im Wado-Ryu. Anscheinend hat es aber doch recht gut funktioniert, denn als Dirk zur Vorführung der im AKS geforderten Meisterkata aus einem anderen Karate-System die Kata Empi aus dem Shotokan Stil angesagt hatte, fragte ein Mitprüfling, warum er denn keine Kata aus dem Wado-Ryu nehmen würde. Nach Jahren des AKS-Trainings fällt man offenbar auch unter Wado-Ryu Leuten nicht mehr weiter auf.
Danach musste die AKS Kata zum 1. Dan Neko Shodan vorgeführt werden und im direkten Anschluss eine Waffenkata, für die Dirk sich die Hanbo Jodan mit dem Halbstock ausgesucht hatte. Als vierte Kata war die AKS Fallschulkata dran, die alle Formen des Fallens beinhaltet, von der einfachen Rolle vorwärts bis zum freien Fall. Nach fünf traditionellen Idori-Kumiteformen, waren dann noch Selbstverteidigungstechniken zur Abwehr gegen Faust- und Fußangriffe, sowie gegen Umklammerungen und Würgegriffe zu zeigen, gefolgt von der Abwehr gegen bewaffnete Angriffe mit Messer und Stock und der Verteidigung mit Alltagsgegenständen. Zu guter Letzt mussten dann noch 15 Würfe gezeigt werden, für die Dirk sich eine Mischung aus Würfen ausgesucht hat wie sie auch im Jiu-Jitsu angewendet werden und aus Würfen aus dem Aikido.
Nach knapp drei Stunden waren alle im wahrsten Sinne des Wortes fertig und die Prüfer haben das Urteil verkündet: Alle Prüflinge haben bestanden!
Damit ist Dirk der dritte Karateka im BKV, der sowohl im Shotokan (2. Dan), als auch im AKS einen Dan-Grad erworben hat. Es ist der bisherige Höhepunkt einer Geschichte, die im Jahr 2009 begonnen hatte, als er die erstmalig im DKV angebotene Ausbildung zum SV-Lehrer mit Erfolg absolviert hatte und er,  auf den Geschmack gekommen, noch mehr über Selbstverteidigung lernen wollte. Seitdem trainiert er AKS in Habenhausen und als Ergänzung Jiu-Jitsu, deren wesentliche Bestandteile die SV-Techniken sind.

Aufstellung der Prüflinge zur feierlichen Verleihung der Urkunden

Aufstellung der Prüflinge zur feierlichen Verleihung der Urkunden