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VonS. Weddermann

Karate, Weser Ems Cup 2015 SKIP-Karateka räumen in Oldenburg ab

Der Weser Ems Cup ist ein Karate-Vergleichskampf für alle Altersklassen und Graduierungen. Athletinnen und Athleten vom Karate-Dojo SKIP Bremen waren am 04.07. mit einer kleinen Abordnung nach Oldenburg gefahren. Gestartet wurde in Kata (Form) und Kumite (Freikampf) mit Kindern, Jugendlichen und der Altersklasse über 18 Jahren.

Im Kata-Bereich, also dem Kampf gegen imaginäre Gegner, haben sich zunächst SKIPs Kinder in Szene gesetzt. Jonas Michalski belegte dabei den vierten Platz. Der “Grüngurt” mußte sich nur einem Jungen mit Braungurt-Graduierung geschlagen geben. Der neunjährige Benjamin Waldher machte mit einer ausdrucksstarken Kata seinem gleichaltrigen Vereinskameraden Moritz Till Wagner einen Sieg nicht eben leicht. Dennoch konnte sich Moritz im Finale durchsetzen, das Ergebnis mithin Platz zwei für Benjamin und Platz eins für Moritz. Letzterer war erst zwei Wochen zuvor in die Auswahlmannschaft des Bremer Kata-Kaders berufen worden.

Laura Götze startete in der Jugend sowohl in Kata und Kumite. Zuvor hatte sie sich noch um SKIPs Kinder als Trainerin und Betreuerin intensivst gekümmert. Auch sie ist seit Juni diesen Jahres Mitglied der Kata-Auswahl Bremens. Im Katavergleich ließ Laura die Konkurrenz hinter sich und siegte souverän. Zudem startete sie in der Disziplin Kumite. In einer hart umkämpften Finalbegegnung mußte Laura sich nur mit einem Punkt ihrer Gegnerin geschlagen geben, insofern zusätzlich ein zweiter Platz für die SKIP-Athletin. Dieses ist besonders bemerkenswert, da i.d.R. Karatesportler sich nur auf eine Disziplin im Wettkampf konzentrieren.

Richard Schmidt ist ein ausgesprochen erfahrener und erfolgreicher Wettkampfsportler von SKIP Bremen. Das langjährige Kadermitglied des Bremer Kata Kaders ist von klein auf stets in beiden Disziplinen (Kata und Kumite) gestartet. Zudem ist er lizensierter Landeskampfrichter des Bremer Karate Verbandes. Er kennt insofern beide Seiten des Wettkampfes bestens. In Oldenburg trat er sodann auch in beiden Funktionen auf. Bis zu seinen Starts als Aktiver leitete Richard als Mattenchef eine Werttkampffläche. Kurzer Hand den Anzug gewechselt, konzentrierte er sich im Anschluß auf seine bevorstehenden Disziplinen. Auch Richard sicherte sich unangefochten den Sieg im Katabereich der Leistungsklasse über 18 Jahren. Zudem ließ er auch in den Freikampfbegegnungen seinen Gegnern im Kumite keine Chance und sicherte sich nochmals Platz eins.

 Ferner konnte Viktoria Beitler, die erstmalig im Kumite bei den Frauen für SKIP gestartet war, noch den vierten Platz sichern.

Bei den Kata-Kindern starteten erstmalig Mirja Mossakowski und Eske Popken und bei den Jungen Michael Mauer. Auch ohne Platzierung haben sich alle drei ordentlich „ins Zeug gelegt“ und konnten erste Erfahrungen sammeln.

  Text: Kai Hoerder

VonS. Weddermann

Saisonauftakt für SKIP Bremen Sportler geglückt

Junior-Dan für Geschwister Naujoks – Berufung ins T-Kader – Siege in Berlin und Neumünster

Jamie und Efthi

Jamie Naujoks

Jessie und Efthi

Jessie Naujoks

Zum Jahresauftakt haben Jessie und Jamie Naujoks mit überzeugenden Leistungen die Aufnahme in die Stammmannschaft des Talentkaders des Deutschen Karate Verbandes (DKV) gefunden. Jessie ist bereits seit Jahren aktives T-Kadermitglied. Bereits zum Ausklang des Jahres 2014 präsentierten sie sich dem Bundestrainer des DKV, Efthimios Karamitsos, in absoluter Bestform. Das zwölfjährige Geschwisterpaar absolvierte in Bonn ihre Junior-Dan-Prüfung mit herausragenden Leistungen. Sie sind damit die jüngsten Dan-Träger in der Geschichte von SKIP Bremen.

 

 

 

Die Berlin Open vom 21.02.2015 dienten den Kaderathleten von SKIP (Geschwister Naujoks und Norick Rüffer) als erste Standortbestimmung für die kommende Saison. Mit über 500 Athletinen und Athleten aus 16 Nationen, nebst Teilnehmern der jeweiligen Nationalmannschaften, war dieses niveauvolle Turnier bereits eine echte Herausforderung.

Hierbei starteten die Athleten Norick Rüffer (U16 und U18) sowie Jessie und Jamie Naujoks (U14 und U16) jeweils in zwei Altersklassen. Norick kämpfte sich in der Altersklasse U18 bis ins Poolfinale vor. Dort konnte er sich leider nicht durchsetzten. In der Trostrunde erreichte jedoch verdient den 3. Platz. Leider fehlte ihm das nötige Quäntchen Glück in der Klasse U16, so dass er frühzeitig gegen einen Berliner Sportler ausschied.

Die Geschwister Jessie und Jamie Naujoks mussten sich zunächst der sehr starken Konkurrenz in der Klasse U16 stellen. Hierbei setzte sich Jamie in mit einer ausdruckstarken Kata gegen eine Sportlerin aus des Österreichischen Karatebundes zunächst durch. Trotz sehr starker Leistungen verloren beide Mädchen im Laufe der Hauptrunde dann jedoch gegen die EGKF Europameisterin aus Österreich. In der Trostrunde zeigten beide Mädchen hervorragenden Karatesport , so dass Jamie einen guten 5. Platz und Jessie einen ausgezeichneten 3. Platz in der Klasse U16 belegten.

In der Altersklasse U14 lief es für beide Mädchen noch etwas besser, so dass die Schwestern sich im Finale gegenüber standen. Hier konnte sich Jessie durchsetzen und gewann die Altersklasse U14.

Moritz Till Wagner

Moritz Till Wagner

Mithin endeten die diesjährigen Berlin Open mit einem 1. Platz, einem 2. Platz, zwei 3. Plätzen und einem 5. Platz.

Auch das letzte Februar-Wochenende sollte nicht erfolglos verstreichen. SKIP reiste mit einer kleinen Abordnung nach Neumünster zum Schleswig-Holstein-Cup (ehemals Schwale-Cup). Jessie, die für die Bremer Kata-Auswahl startete, gewann dabei souverän in ihrer Altersklasse U15. Platz drei belegte sie zudem in der sog. Masteclass. Desgleichen startete Norick bei den Jungen, leider von einem grippalen Infekt seiner eigentlichen Kraft beraubt. Er sicherte sich immerhin noch den dritten Platz in der Masterclass. Dritte Plätze bei den Kata-Mädchen sicherten sich ferner Lilly Rossow in der Klasse U15 und Laura Götze bei den Jugendlichen U17. Schließlich verlief der Jahresbeginn für ein weiteres Karatetalent von SKIP Bremen sehr erfolgreiche. Moritz Till Wagner sicherte sich ebenfalls den besten Platz auf dem Podium, mithin überaus verdient Platz eins für Moritz. Insgesamt ein sehr geglückter Saisaonauftakt – Herzlichen Glückwunsch!

Text und Fotos: Rainer Naujoks und Kai Hoerder

VonS. Weddermann

Jessie Naujoks siegt mit höchster Tageswertung beim Shotokan Cup 2014

Jessie Naujoks beim Shotokan Cup 2014

Jessie Naujoks

Ein Karate Turnier der besonderen Art ist der Shotokan Cup in Mendig und dieses nicht nur aufgrund der hohen Leistungsspitze mit internationaler Besetzung. Während bei den meisten Vergleichskämpfen der Sportler sich seine Kata selbst aussuchen kann, ist es beim Shotokan Cup der Hauptkampfrichter, welcher die Wahl trifft.
Die Sportler betreten die Wettkampffläche und die zu zeigende Kata wird entsprechend angesagt. Dieses bedeutet weder eine spezifische Vorbereitung, noch ein mentales Einstellen auf die anstehende Begegnung. Die zweite Besonderheit ist, dass in den Vorrunden die Auswahl ausschließlich zwischen Heian 2-5 und Tekki-Shodan, Bassai-Dai, Jion, Empi und Kanku-Dai erfolgt, mit anderen Worten zurück zu den Basics.
Das Starterfeld von 20 Schülerinnen war mit mehreren Landesmeisterinnen und einigen Talentkaderathletinnen sehr stark besetzt. Die Geschwister Naujoks sind beide Mitglieder des Talentkaders des Deutschen Karate Verbandes. Jessie gehört dem Staamteam an, während Jamie Aufnahme ins sog. erweiterten T-Kader fand.
Zunächst startete Jamie Naujoks und konnte sich mit der geforderten Heian-Nidan durchsetzten. Für Jessie erbrachte die Auslosung gleich in der ersten Runde den Wiederaufbau des Finalkampfes der Deutschen Meisterschaft. Auch diesemal konnte Jessie gegen ihre Gegnerin aus Erfurt mit einstimmigem Votum gewinnen. Nachdem die Geschwister sich für die Runde der Letzten Acht qualifizierten, fehlten Jamie letztendlich 3 Zehntel für die Teilnahme am Finale.
In der Endrunde standen sich 3 Talentkaderathletinnen und die Landesmeisterin aus NRW gegenüber. Nunmehr konnte auch die Kata frei gewählt werden. Mit einer vollends überzeugenden Gojushiho-Dai ließ Jessie gegenüber dem Kampfrichtergremium keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Sie gewann deutlich mit 0.7 Punkten Vorsprung vor ihrer Finalgegnerin den Shotokan Cup 2014.
Die Gesamtwertung mit 25,5 Punkten war zugleich die höchste Wertung des Turniertages.

 Text und Foto: Rainer Naujoks