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VonFrank Miener

Schwale Cup: Gelungener Einstand ins Kata-Kader

Neumünster. Mit einer guten Leistung hat sich Ewald Bernhardt Anfang März beim Schwale-Cup in Neumünster erfolgreich im Kata-Kader platziert. Der Grüngürt von SKIP-Bremen trat erstmals für den Verband an. Der Cup wurde am 1. März 2014 bereits zum fünften Mal ausgetragen und erfreut sich wachsender Beliebtheit aufgrund des hohen Niveaus, bei dem sich der Nachwuchs bis U18 messen kann.

Ewald Behrendt mit gutem Einstand in das Kader, Foto: Hoerder

Ewald Behrendt mit gutem Einstand in das Kader, Foto: Hoerder

In der Kategorie U14 bis 6.Kyu belegte Bernhardt mit seinen Katas Heian Godan, Bassai-Dai und Jion unangefochten den  ersten Platz. In der “Master-Class”, eine Besonderheit des Schwale-Cups, treten Mädchen und Jungen einer bestimmten Altergruppe, aber offener Graduierung, gegeneinander an. So treffen Unterstufe und Braungurte aufeinander, wie es auch bei Bernhardt der Fall. Dabei gelang ihm das Kunststück  erfahre Landeskaderathleten zu besiegen. Im Finale trat er mit seiner Parade-Kata Bassai-Dai an, die er in (fast) jeder Hinsicht überlegener darbot, als sein Kontrahent, wenn nicht dieser kleine “Schönheitsfehler” gewesen wäre:  Der Nachwuchsathlet begann die Anfangssequenz leider mit Jion-Kama. Zwar führte er sogleich die Arme in die “Bassai-Dai-Haltung”, aber der sichere Sieg trotz starker Kata-Darbietung war damit bereits verschenkt. Dennoch, ein toller Erfolg für Ewald Bernhardt und den Bremer Karate Verband.

Jessie und Jamie Naujoks (Dojo: SKIP Bremen) sind derzeit kaum zu bremsen. Unlängst hatten die Geschwister bei den Berlin-Open das große, als auch das kleine Finale für sich entscheiden können, sicherte sich Jessie in Neumünster erneut souverän Platz 1 – in der Master-Class ihrer Alterklasse, bei hochmotivierter Konkurrenz mit sehr gutem Niveau. Trotz ihrer zwölf Lebensjahre zeichnet sich Jessie bereits durch große Erfahrung aus, die in ihrem kämpferischem Ausdruck und ihrer mit Schnelligkeit gepaarten Athletik zu Tage tritt, welches bei gar älteren Semestern selten zu finden ist.

Schwester Jamie hätte gerne die zweite Stufe des Siegerpodests hinter Jessie erklommen. Ihr blieb dennoch ein sehr beachtlicher dritter Platz in dieser Kategorie. Des weiteren konnte Jamie zusätzlich einen weiteren Supererfolg für sich einstreichen. In der Alterklasse U14 ab 5.Kyu muss

Jessie und Jamie Naujocks beim Schwale-Cup 2014. Foto: Hoerder

Jessie und Jamie Naujocks beim Schwale-Cup 2014. Foto: Hoerder

te Jamie sich nur ihrer Finalgegnerin geschlagen geben und belegte damit den zweiten Platz. Auch bei Jamie ist nach ihrem Vereinswechsel zu SKIP Bremen aufgrund ihres großen Potentials ein enormer Leistungsschub zu verzeichnen, bei dem das Ende der Fahnenstange noch längst nicht sichtbar ist.

Text und Foto: Kai Hoerder

VonS. Weddermann

Guter Saisonauftakt für BKV-Sportler von SKIP-Bremen

Jessie und Jamie Naujoks vom Bremer Landesader Kata bei den Berlin Open 2014

Jessie und Jamie Naujoks vom Bremer Landesader Kata bei den Berlin Open 2014

Berlin ist immer eine Reise wert, das dachten sich auch Jessie und Jamie Naujoks vom Bremer Landesader Kata (Dojo: SKIP Bremen) und so ging es am 22. Februar morgens um 03:00 Uhr zur 2. Berlin Open 2014.

Das Starterfeld mit insgesamt über 570 Sportlern war in der Klasse U14 mit 25 Sportlerinnen aus In- und Ausland hochgradig besetzt. Dieses war für unsere beiden Sportlerinnen eine sehr gute Chance ihren Stand der Saisonvorbereitung zu prüfen.

Hochmotiviert ging Jessie in ihren ersten Kampf und gewann diesen, wie auch die beiden folgenden Runden mit jeweils 3:0 Richterstimmen. Jamie trat in der ersten Runde gleich gegen starke Konkurrenz aus dem Landeskader MVP an, konnte aber durch eine gut gelaufene Kata sich mit 2:1 durchsetzen. In der 3. Runde wollte es die Auslosung, dass die Schwestern gegeneinander antreten mussten. Diesen Kampf entschied Jessie für sich und konnte sich bis ins Finale durchsetzen. Dadurch ermöglichte sie ihrer Schwester den Einzug in die Trostrunde, wo sich Jamie durch sehr gute Leistungen bis zum 3. Platz durchsetzte.

Jessie traf im Finale gegen Olivia Aschemann ( Landesmeisterin MVP) mit einer perfekt gelaufenen Gojushiho-Sho an und gewann die Berlin Open mit 3:0!

 

Text und Foto: Rainer Naujoks