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VonFrank Miener

Deutscher Karate Verband unterstützt Hamburger Olympia-Bewerbung

German Open 2016 K1 der WKF in der Hansestadt – Karate wirbt mit Weltklasseturnier auch um die eigene olympische Anerkennung

Gladbeck/Hamburg. Der Deutsche Karate Verband e.V. (DKV) unterstützt die Olympiabewerbung Hamburgs: Die German Open 2016 werden Ende September in der Hansestadt ausgetragen und sollen damit sowohl die Bewerbung der Stadt für 2024 als auch des Karate um die Aufnahme in das Programm für Tokio 2020 unterstreichen. Ein internationales Top-Teilnehmerfeld wird Jahr erwartet, wenn die German Open Generalprobe für die Ende Oktober in Linz (Österreich) ausgekämpfte WM sein wird.

„Karate zählt weltweit zu den mitgliederstärksten Sportarten und die German Open ist unser internationales Spitzenturnier im Wettkampfkalender der World Karate Federation (WKF)“, sagt DKV-Präsident Wolfgang Weigert, zugleich im Exekutiv-Komitee der WKF zuständig für das IOC und IPC. Die Meisterschaft ist ein fester Bestandteil der Karate 1 Premier League – einer Turnierreihe in den großen Städten auf vier Kontinenten. Damit gibt die WKF den Spitzenathleten, aber auch jedem anderen fortgeschrittenen Kämpfer die Möglichkeit, gleich mehrfach im Jahr international zu starten. Bei der deutschen Ausgabe sind regelmäßig viele Welt- und Kontinentalmeister am Start. Mehr als 65 Nationen mit 1.000 Teilnehmer werden an der Elbe erwartet. Die „K1 Premier League“ soll auch in die Qualifikation von Athleten bei einer möglichen Olympiateilnahme einfließen. Im September hatte das Organisationsteam der Spiele in Tokio Karate mit vier anderen Sportarten für 2020 vorgeschlagen und acht von 18 Medaillenentscheidungen zugesprochen bekommen.

„Hamburg bietet optimale Voraussetzungen für olympische Spiele und damit auch für die German Open “, freut sich Weigert. Die Hansestadt sei eine große Sportstadt und werde zugleich durch ihre norddeutsche Gelassenheit, aber auch Begeisterung erstklassige Spiele auf die Beine stellen, gibt sich der DKV-Präsident überzeugt. Gleiches werde auch für die German Open gelten, die erstmals im Rahmen der „K1 Premiere League“ in Hamburg ausgetragen werden.

 

Deutscher Karate Verband e.V.
Frank Miener
Pressesprecher

Am Wiesenbusch 15
45966 Gladbeck

Tel.: 0471/80 998 820
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VonFrank Miener

Wertvolle Erfahrung für Bremer Spitzenathleten

BREMEN/HANAU. Die WM-Form ist noch nicht ganz erreicht, dennoch haben die BKV-Karateka Andreas Bachmann (Nippon Bremerhaven) und Oliver Henning (Shokado Bremen/Nippon Bremerhaven) am Wochenende bei den German Open Karate auf Weltniveau geboten. Die amtierenden Mannschafts-Europameister erreichten zwar keinen Titel, konnten sich aber mit den Besten ihrer Klassen melden. Beide starteten im Einzel, Bachmann in der Klasse bis 75, Henning in der Klasse über 84 Kilogramm.

Andreas Bachmann

„Mein Gegner aus Australien war sehr stark“, sagt Henning über seine letzte Begegnung auf dem Turnier, die er allerdings mit 4:5 äußerst knapp verloren hatte. Zuvor war schon Bachmann gegen den US-Amerikaner Thomas Scott in der dritten Runde ausgeschieden, der im Frühjahr auch die Dutch Open gewonnen hatte. In den beiden Kämpfen davor war Bachmann seinen Gegnern überlegen.

Oliver Henning

Insgesamt starteten rund 800 Karateka aus 58 Nationen auf den German Open, die in vielen Ländern als letzter großer Test vor der Weltmeisterschaft im November in Paris genutzt wurden. „Die German Open hatten Weltniveau“, sagt BKV-Geschäftsführer Horst Kaireit, der ebenfalls vor Ort war, um für die Heim-WM 2014 zu werben und wichtige Gespräche zu führen. Für den DKV war die Meisterschaft recht erfolgreich: zwei zweite Plätze im Kumite (Jana Bitsch, Damen bis 55 Kilogramm und Noah Bitsch, bis 75 Kilogramm) und auch die beiden Kata-Mannschaften unterlagen ihren Kontrahenten nur im Finale – die Herren dabei gegen Italien, die seit Jahren die unangefochtene Nummer eins in dieser Disziplin darstellen. Darüber hinaus sammelte der DKV mehrere dritte und fünfte Plätze.

In der nächsten Woche will Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann die endgültige Nominierung für die WM in Paris bekanntgeben. Als Europameister haben sowohl Bachmann als auch Henning beste Chancen, mit an die Seine zu reisen. Damit wären sie die ersten BKV-Karateka überhaupt, die an Welttitelkämpfen teilnehmen könnten. Und das erklärte Ziel beider, bei der Heim-WM 2014 auf der Matte zu stehen, wäre ein großes Stück näher gerückt.

VonFrank Miener

Bachmann und Henning wollen bei den German Open punkten

Turnier am Wochenende ist der letzte Test vor der WM 2014 – Gute Chancen für eine Nominierung Bremer Athleten

Der letzte Test vor der Weltmeisterschaft im November: Von Andreas Bachmann (Nippon Bremerhaven) und Oliver Henning (Shokado Bremen/Nippon Bremerhaven) wird am Wochenende Weltklasseniveau gefordert. Bei den German Open in Hanau bei Frankfurt treten die besten Karateka an, um sich auf die Titelkämpfe in fast genau zwei Monaten vorzubereiten. Die beiden Karateka des Bremer Karate Verbandes e.V. (BKV) sind die erfolgreichsten Wettkämpfer, die der Verband seit seiner Gründung hervorgebracht hat.

Andreas Bachmann und Oliver Henning wollen sich auf den German Open für die WM 2012 vorbereiten.

Bachmann und Henning sind amtierende Mannschafts-Europameister und im Aufgebot des Deutschen Karate Verbandes e.V. (DKV) für die WM vom 21. bis 26. November 2012 in Paris. Den Kämpfen in der französischen Hauptstadt werden an den fünf Tagen jeweils 16.500 Zuschauern folgen, sie sind seit Wochen ausverkauft. Bei den German Open könnten sie bereits auf mögliche spätere WM-Gegner treffen. Bundestrainer Thomas Nitschmann hat sich in der Vergangenheit lobend über die beiden BKV-Spitzenathleten geäußert, die sich derzeit in sehr guter Form präsentieren.

Die German Open sind Bestandteil der “Karate 1 Premier League”, einer Turnierreihe, bei der die Besten der Welt gegeneinander antreten. Der Deutsche Karate Verband e.V. verzeichnet für 2012 einen Starterrekord: Über 800 Athleten werden an den beiden Wettkampftagen an den Start gehen. Das hat einen guten Grund: Für alle Nationen ist das der letzte Test vor der WM in Paris, deshalb ist alles, was im Karate-Sport Rang und Namen hat, gemeldet.

Neben dem sportlichen Programm steht für BKV-Geschäftsführer Horst Kaireit, der die Bremer Starter begleitet, auch ein Treffen mit dem Präsidenten der World Karate Federation (WKF), Antonio Espinos, dem WKF-Generalsekretär George Yerolimpos sowie DKV-Vizepräsident Wolfgang Weigert auf dem Programm. Kaireit bildet mit dem Präsidenten des Bremer Karate Verbandes, Reiner Zimbalski, die Spitze des Organisationskomitees für die WM 2014 in Bremen.