Schlagwort-Archiv Bremerhaven

VonS. Weddermann

Spiel, Sport und Erfolge beim OSC Bremerhaven

Erfolgreiche Prüfungen

Die erfolgreichen Prüflinge

Die erfolgreichen Prüflinge

Am 31.05.2015 richtete der OSC Bremerhaven eine Karate Prüfung für die Jugendlichen aus. Angetreten sind Ricardo Rusch zum 1. Kyu (Braungurt), Maurice Happy 3. Kyu (Braungurt), Nils Manegold 3. Kyu (Braungurt) und Fridtjof Siemssen 3. Kyu (Braungurt).
Zu dem jeweiligen Prüfungsprogramm gehörten Grundschultechniken, Kombinationen und Katas.
Einen weiteren umfangreichen Teil nahmen die Partnerübungen in Anspruch, wobei die Techniken mit dem Partner vorgeführt und mit vorgeschriebenen Techniken abgewehrt und gekontert wurden. Den Abschluss der Partnerübungen bildete der Freikampf. Hierbei sollte jeder die erlernten Faust und Fußtechniken ohne Absprache am Partner frei unter Berücksichtigung der Grundprinzipien ausführen.
Die Trainingswochen zuvor wurde Schwerpunktmäßig das Prüfungsprogramm geübt. Alles wurde für den angestrebten Kyu-Grad dementsprechend trainiert. Es war schnell von den Prüfern zu sehen, dass jeder sein bestes gab. Alle konnten ihr erlerntes Wissen mit Erfolg den Prüfern vortragen.

Karate, Spiel, Sport und Spaß

Spiel und Sport OSCVom 13.06-14.06.2015 richtete die OSC Karate-Abteilung eine 2-Tägige Übernachtung im Nordsee-Stadion aus. Alle Teilnehmer reisten gegen 14 Uhr zur Begrüßung an und bauten ihre Betten in der Halle auf. Im Anschluss stand Karate auf dem Programm hierbei wurden Grundschultechniken und einige Kombinationen durchgeführt. Aber auch einige Mannschaftsspiele standen auf dem Programm wie Fußball, Volleyball. Bevor es an das Abendessen ging machte die Mannschaft noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Hierbei konnte man die Freude in allen Gesichtern sehen. Der Abend klinkte mit einigen Gesellschaftsspielen aus. Der Zweite Tag begann um 7 Uhr mit einen ausgiebigen Frühstück. Zum Abschluss standen noch einige Karate Elemente auf dem Trainingsplan mit einem abschließenden Abschlussspiel. Weitere Informationen Unter OSC-Bremerhaven.de

VonS. Weddermann

DM der Schüler, Jugend und Junioren in Erfurt 2014

Die Trainer Hans Walter und Sergej Hanert mit ihren erfolgreichen Schützlingen Aidan Lück und Edgard Merkine.

Die Trainer Hans Walter und Sergej Hanert mit ihren erfolgreichen Schützlingen Aidan Lück und Edgard Merkine.

ERFURT. Auf der DM in Erfurt, auf der insgesamt über 1180 Karateka in 41 Kategorien antraten konnten sich die Nachwuchskämpfer der Karate-Schule Nippon Bremerhaven wiederholt bemerkenswert platzieren.

Lichtblick waren erste einmal die Schützlinge von Hans Walter, der mit Aidan Lück, Matine Weidinger und Celine Leich gleich drei Deutsche Meisterschafts-Debütanten ins Rennen schickte. Sie mussten sich ebenfalls, wie alle anderen über die Landesmeisterschaft für die DM qualifizieren. Zunächst aber trat erst einmal Chelsea Kalmbach in der Kategorie Junioren Kata Mädchen an. Sie zeigte trotz Trainingsrückstandes eine Steigerung in ihrer Leistung, gewann die erste Runde, verlor aber dann klar in der zweiten Runde gegen die Kata-Junioren-Nationalkaderkämpferin, DM Vizemeisterin von 2013 und diesjährigen DM Dritten Hannah Kübler aus Baden-Württemberg (KIME – Budosport e.V., BW).Auch für Celine Leich, die in derselben Kategorie antrat wie Chelsea, war in der zweiten Runde Schluss. Sie verlor gegen Lisa Dollwet aus Sachsen-Anhalt (Karate-Dojo Hülzweiler, SAA). Matine Weidinger verglich sich in der zweiten Runde gegen die spätere DM-FünfteKiana Heinrich aus Niedersachsen (VfL Wolfsburg e.V., NS). Trotz klarer technischer Vorteile verlor sie diesen Kampf unglücklich. Ausschlaggebend war eine kleiner Wackler in einem vorgeschriebenen Stand.
Aidan Lück, der sich neben den intensiven Meisterschaftsvorbereitungen auch noch intensivst für die Show-Vorführung auf der Weltmeisterschaft 2014 im November mit seinen Brüdern Aaric und Andrew vorbereitet hat und noch weiter vorbereitet, zeigte in der Klasse Schüler Kata Jungen gleich von Anfang an, das mit ihm zu rechnen ist. Dabei zeigte sich, dass Heimtrainer Hans Walter ganze Arbeit geleistet hat. Technisch eine Klasse für sich, konnte er die Kampfrichter ein ums andere mal höchst bemerkenswert überzeugen. Lediglich im Finale fehlte ihm, trotz klarer technischer und Timing bezogener Vorteile, gegen seinen Kontrahenten Till Sabel aus Niedersachsen (KD Bushido Lingen e.V., NS) das Quäntchen Glück und die Überzeugungskraft die Kampfrichter vollends auf seine Seite zu ziehen. Als DM-Debütant trotzdem ein riesen Erfolg mit dem Deutschen Vizemeistertitel.

Im Kumite (Freikampfbereich) sah es zunächst erst nach einer völligen Pleite aus. Schon im Vorfeld konnte Kaan Kabatas wegen eines Sehnenanrisses nicht antreten. Auch Leotrime Dema musste in ihrer Klasse verletzungsbedingt ausscheiden. Als DM-Debütanten kam Felix Kraske und Jason Wendelken – ebenso wie Viktoria Brumm und Maurice Walter in ihren Gewichts- und Altersklassen – nicht über die 1. Runde hinaus.
Anil Gök kam in der 2. Runde gegen den späteren DM-Fünften Maurice Däumler aus Sachsen ins straucheln.
Sehr überzeugend zeigte sich Jessica Baumann in der Juniorenklasse Kumite Mädchen +59 kg. Trotz fehlender Erfahrung zeigte sie sehr viel Biss. Musste sich aber auch ihrer Gegnerin aus Thüringen, Lisa-Eillen Wolf in der 2. Runde erdenklich knapp mit 0:1 Punkten geschlagen geben.
Mit Eugen Keler (Junioren Kumite Jungen +76 kg), Maximillian Kroneberger, und Martin Pflaum (beide Junioren Kumite Jungen -68 kg) traten drei Hoffnungsträger an, die ein gute Chance auf eine Platzierung hatten. In der ersten Runde konnten alle drei ihre Kämpfe souverän gewinnen. Martin und Maximillian sogar frühzeitig mit 8:0 Punkten. Eugen führte in der zweiten Runde sogar mit 4:0 Punkten und war auf einmal völlig neben der Spur und unkonzentriert. Er verlor am Ende sogar mit 4:5 Punkten gegen den späteren DM-Dritten Lukas Sobel aus Nordrhein-Westfalen.
Maximillian war in seiner 2. Runde nicht konsequent genug. Nach der regulären Kampfzeit stand es 2:2. Per Kampfrichterentscheid verlor er knapp mit 2:3 Stimmengegen den späteren DM-Dritten Maxim Borger aus Bayern. Nun lag es an Martin einen Sieg einzuholen. Aber auch er war nicht konsequent genug. Trotz klarer Überlegenheit verlor auch er ebenfalls knapp mit 0:1 Punkten gegen den späteren DM-Fünften Lukas Schladitz aus Sachsen-Anhalt.
Zwar verlor auch Vladislav Nebert (Junioren Kumite Jungen -61 kg) in der zweiten Runde gegen den späteren Deutschen Meister seiner Klasse, Julian Vering aus Nordrhein-Westfalen. Konnte sich aber über die Trostrunde noch den siebten Platz sichern.
Endlich fand Edgard Merkine (Jugend Kumite Jungen -52 kg) die Möglichkeit sein ganzes Können unter Beweis zu stellen, nachdem er letztes Jahr in der Schülerklasse hochfavorisiert schon im Vorfeld verletzungsbedingt wegen eines Beinbruches ausscheiden musste. Dieses Jahr bewies auf den wichtigsten internationalen Turnieren, dass mit ihm auf der DM zu rechnen ist. Bis zum Kampf um den Poolsieg ließ er seinen Gegnern keine Chance. Besiegte sogar den DM Vizemeister des Vorjahres mit 5:0 Punkten. Selbst im Kampf um den Poolsieg war er eindeutig der aktiver Kämpfer konnte aber keine entscheidenden Punkte machen. Nach einem 0:0 in der regulären Kampfzeit musste er sich per Kampfrichterentscheid dem späteren Deutschen Meister Niclas Spott aus Thüringen geschlagen geben. In der Trostrunde drehte Edgard nochmals richtig auf und ließ keinen Zweifel an seinem Siegeswillen. Im Kampf um den dritten Platz besiegte er dann am Ende seinen Gegner Marvin Bier aus Hessen konsequent mit 7:0 Punkten.

VonS. Weddermann

Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft Jugend und Junioren 2013

CHEMNITZ. Die Nachwuchs-Athleten der Karate Schule Nippon Bremerhaven unterstreichen durch ihr Auftreten auf der DM der Jugend und Junioren 2013 in Chemnitz ihr großes Potential.

Trotz Trainingsrückstandes konnte Chelsea Kalmbach (Junioren Kata Mädchen), die als erstes für die Karate-Schule Nippon Bremerhaven antrat, die erste Runde mit 5:0 Richterstimmen eindeutig für sich entscheiden. Sie musste sich aber in der zweiten Runde mit 1:4 geschlagen geben. In den Kumite-Kategorien (Freikampf) kamen vor allem die Mitfavoriten aus der Karate-Schule auf ihre Plätze. Während im Jugend-Bereich der Nachwuchs noch seine Erfahrung sammeln sollte. Daher wurden hier noch keine Platzierungen erwartet. Umso sehenswerter war es wie teuer sich die Jugendkämpfer verkauften. Leotrime Dema (Kumite Jugend Mädchen +54 kg) verlor nur ganz knapp mit 1:0 Punkten gegen Habibe Demirbuga vom 1. Karate-Club Bergisch-Gladbach 1975 e.V. (NRW). Alexander Jordan (Kumite Jugend Jungen -57 kg) kam sogar am Ende gegen Sven Taubald (Karate Dojo Gefrees, BAY) auf ein 2:2 Unentschieden, musste sich aber mit dem Kampfrichterentscheid von 2:3 Stimmen ebenso erdenklich knapp geschlagen geben. Lediglich Waldemar Hofmann, der in derselben Klasse wie Alexander antrat, musste sich frühzeitig in der 2. Runde den späteren 5. Platzierten Ibrahim Ibrahim vom KD Chikara-Club Erfurt e.V. (THÜ) mit 8:0 Punkten geschlagen geben. Michael Hanert konnte in der Klasse Kumite Jugend Jungen -63 kg zuerst groß auftrumpfen. Er zeigte in seiner ersten Begegnung zwei sehenswerte Fußtechniken und gewann somit gegen Sebastian Blaa (KD Chikara-Club Erfurt e.V., THÜ) mit 6:0 Punkten. In der zweiten Runde traf er auf Jonas Loskarn vom 1. Shotokan-Karate-Zentrum Forchheim e.V. (BAY), glich einen 0:3 Punkterückstand noch mit 3:3 aus, musste sich am Ende aber noch mit 3:4 geschlagen geben. Vladislav Nebert kam in derselben Kategorie schon in der ersten Runde gegen den späteren 5. Platzierten Emre Cakir (Polizei-SV Augsburg e.V., BAY) mit 3:0 Punkten ins straucheln. In den Junioren-Klassen hingegen wurde schon mehr erwartet. Corinna Wikowski (Kumite Junioren Mädchen -53 kg) verlor gegen die spätere Deutsche Vizemeisterin in ihrer Klasse, Johanna Kneer vom Karate u. Judo-Club Ravensburg e. V., BW), konnte aber noch über die Trostrunde den 7. Platz erreichen. Ähnlich erging es Maximillian Kroneberger in der Kategorie Kumite Junioren Jungen -68 kg. Er verlor erwartungsgemäß gegen den späteren alten und neuen Deutschen Meister Felix Behrendt (Sport-und Spielverein Nübbel von 1920 e.V., SH) erreichte aber noch über die Trostrunde den 5. Platz.

DM Jugend 2013

Das Team des Deutschen Junioren-Vizemeisters 2013 der Karate-Schule Nippon Bremerhaven (von links nach rechts): Eugen Keler, Thorben Bergelt, Martin Pflaum und Maximillian Kroneberger

Dann traten die beiden Junioren-Nationalmannschaftsathleten Martin Pflaum und Eugen Keler in ihren Klassen an. Leider blieb Eugen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der Deutsche Vizemeister 2012 erwischte einen schlechten Tag. Eugen musste sich in seiner Kategorie (Kumite Junioren Jungen +76 kg) schon in der zweiten Runde dem späterer deutschen Vizemeister in dieser Klasse, Aleksandar Blagojevic (1. Shotokan Karate Club Frankenthal, RPF) mit 5:1 Punkten geschlagen geben. Kam aber in der Trostrunde noch auf den 7. Rang. In der Kategorie Kumite Junioren Jungen -61 kg zeigte Martin Pflaum ein hervorragendes Karate. Er ließ bis zum Finale keinen Zweifel an seinen Siegeswillen aufkommen und ließ sogar Julian Vering vom USC-Duisburg (NRW), der ebenso die Nominierung für das Team der Junioren Nationalmannschaft wie Martin für das Jahr 2013 erhalten hat, im Kampf um den Poolsieg im direkten Vergleich hinter sich. Leider fehlte ihm im Finale jegliches Konzept um sich gegen Arnold Bol vom SC TAISHO Karate e.V. (NRW) durchzusetzen. Er verlor am Ende mit 7:0 Punkten und musste sich wiederholt, wie im Vorjahr, mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Auch mit dem Kumite Team Junioren Jungen zeigte die Karate-Schule Nippon Bremerhaven, das mit ihrer Mannschaft zu rechnen ist. Mit Thorben Bergelt, Eugen Keler, Martin Pflaum, Maximillian Kroneberger und Vladislav Nebert war das Team gut besetzt. Allen voran Thorben Bergelt und Martin Pflaum. Bis zum Finale spielte Thorben mit sehenswerten Kämpfen seine ganze internationale Erfahrung aus. Er legte vor und beherrschte jeden seiner Kämpfe souverän. Martin Pflaum agierte ebenso souverän als „Zünglein an der Waage“. Er war immer wieder bereit und fähig relativ gleichwertige Mannschaftskämpfe herumzureißen und für die eigene Mannschaft zu entscheiden. So konnten Mannschaften wie die KG Limburg/Weilburg aus Hessen, die KG Oberberg-Gummersbach/Ruhr-Dojo aus Nordrhein Westfalen oder Banzai Berlin besiegt werden. Lediglich die Kampfgemeinschaft KG Ruhrgebiet vom Landesverband Nordrhein Westfalen war an diesem Tag nicht zu schlagen. Wie ausgewechselt agierten die Kämpfer von Nippon im Finale und mussten sich schon im zweiten Mannschaftskampf mit 2:0 Siegen geschlagen geben. Trotzdem waren die Betreuer und Trainer der Karate-Schule unter der Federführung von Leistungs- und Kadertrainer Sergej Hanert mit den Ergebnissen ihrer Kämpfer mehr als zufrieden.

Artikel und Foto: Alexander Bez