Schlagwort-Archiv Bremerhaven

VonS. Weddermann

Mit KARATE gegen Parkinson

Seit Januar 2018 trainieren akute Parkinson Patienten regelmässig jeden Donnerstag Karate im Geestemünder Turnverein in Bremerhaven.

Anlass war die Initiative des Zentralkrankenhauses Reinkenheide in Bremerhaven mit den Ärzten der Geriatrie Dr. Ackermann und der Neurologie Dr.Honig für die Parkinson Patienten des Krankenhauses Karate als Therapie gegen Parkinson anzubieten.Als Vorbild dient die Studie ,die von der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Karateverband und ihrem Präsidenten Wolfgang Weigert erstellt wurde und grosse Erfolge im Kampf gegen die Parkinson Krankheit belegt. ( siehe Karate Journal 1/2017)

In Bremerhaven trainieren 15 Parkinson Patienten unter der medizinischen Aufsicht der Ärzte, um Psychologie, Motorik, Gleichgewichtssinn , Koordination zu verbessern. 14 tägig werden von den Ärzten Kontrolluntersuchungen durchgeführt und dokumentiert.Die Untersuchungsergebnisse werden mit dem DKV und der Uni Regensburg ausgetauscht.Als kompetente KarateTrainer fungieren Manfred Schramm , Uli Hillebrandt und Dr.Helmut Ackermann.

Die Parkinson Karategruppe des GTV im Bremer Karateverband steht allen Parkinson Patienten offen. Interessenten sind herzlich willkommen!
Eine Mitgliedschaft im BKV wird angestrebt.

Trainingszeiten jeden Donnerstag 18.00 Uhr in der Wilhelm Raabe Schule, Friedrich -Ebert-Str.10., 2750 Bremerhaven

Ansprechpartner: GTV Manfred Schramm
0170-3439205

VonS. Weddermann

Spiel, Sport und Erfolge beim OSC Bremerhaven

Erfolgreiche Prüfungen

Die erfolgreichen Prüflinge

Die erfolgreichen Prüflinge

Am 31.05.2015 richtete der OSC Bremerhaven eine Karate Prüfung für die Jugendlichen aus. Angetreten sind Ricardo Rusch zum 1. Kyu (Braungurt), Maurice Happy 3. Kyu (Braungurt), Nils Manegold 3. Kyu (Braungurt) und Fridtjof Siemssen 3. Kyu (Braungurt).
Zu dem jeweiligen Prüfungsprogramm gehörten Grundschultechniken, Kombinationen und Katas.
Einen weiteren umfangreichen Teil nahmen die Partnerübungen in Anspruch, wobei die Techniken mit dem Partner vorgeführt und mit vorgeschriebenen Techniken abgewehrt und gekontert wurden. Den Abschluss der Partnerübungen bildete der Freikampf. Hierbei sollte jeder die erlernten Faust und Fußtechniken ohne Absprache am Partner frei unter Berücksichtigung der Grundprinzipien ausführen.
Die Trainingswochen zuvor wurde Schwerpunktmäßig das Prüfungsprogramm geübt. Alles wurde für den angestrebten Kyu-Grad dementsprechend trainiert. Es war schnell von den Prüfern zu sehen, dass jeder sein bestes gab. Alle konnten ihr erlerntes Wissen mit Erfolg den Prüfern vortragen.

Karate, Spiel, Sport und Spaß

Spiel und Sport OSCVom 13.06-14.06.2015 richtete die OSC Karate-Abteilung eine 2-Tägige Übernachtung im Nordsee-Stadion aus. Alle Teilnehmer reisten gegen 14 Uhr zur Begrüßung an und bauten ihre Betten in der Halle auf. Im Anschluss stand Karate auf dem Programm hierbei wurden Grundschultechniken und einige Kombinationen durchgeführt. Aber auch einige Mannschaftsspiele standen auf dem Programm wie Fußball, Volleyball. Bevor es an das Abendessen ging machte die Mannschaft noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Hierbei konnte man die Freude in allen Gesichtern sehen. Der Abend klinkte mit einigen Gesellschaftsspielen aus. Der Zweite Tag begann um 7 Uhr mit einen ausgiebigen Frühstück. Zum Abschluss standen noch einige Karate Elemente auf dem Trainingsplan mit einem abschließenden Abschlussspiel. Weitere Informationen Unter OSC-Bremerhaven.de

VonS. Weddermann

DM der Schüler, Jugend und Junioren in Erfurt 2014

Die Trainer Hans Walter und Sergej Hanert mit ihren erfolgreichen Schützlingen Aidan Lück und Edgard Merkine.

Die Trainer Hans Walter und Sergej Hanert mit ihren erfolgreichen Schützlingen Aidan Lück und Edgard Merkine.

ERFURT. Auf der DM in Erfurt, auf der insgesamt über 1180 Karateka in 41 Kategorien antraten konnten sich die Nachwuchskämpfer der Karate-Schule Nippon Bremerhaven wiederholt bemerkenswert platzieren.

Lichtblick waren erste einmal die Schützlinge von Hans Walter, der mit Aidan Lück, Matine Weidinger und Celine Leich gleich drei Deutsche Meisterschafts-Debütanten ins Rennen schickte. Sie mussten sich ebenfalls, wie alle anderen über die Landesmeisterschaft für die DM qualifizieren. Zunächst aber trat erst einmal Chelsea Kalmbach in der Kategorie Junioren Kata Mädchen an. Sie zeigte trotz Trainingsrückstandes eine Steigerung in ihrer Leistung, gewann die erste Runde, verlor aber dann klar in der zweiten Runde gegen die Kata-Junioren-Nationalkaderkämpferin, DM Vizemeisterin von 2013 und diesjährigen DM Dritten Hannah Kübler aus Baden-Württemberg (KIME – Budosport e.V., BW).Auch für Celine Leich, die in derselben Kategorie antrat wie Chelsea, war in der zweiten Runde Schluss. Sie verlor gegen Lisa Dollwet aus Sachsen-Anhalt (Karate-Dojo Hülzweiler, SAA). Matine Weidinger verglich sich in der zweiten Runde gegen die spätere DM-FünfteKiana Heinrich aus Niedersachsen (VfL Wolfsburg e.V., NS). Trotz klarer technischer Vorteile verlor sie diesen Kampf unglücklich. Ausschlaggebend war eine kleiner Wackler in einem vorgeschriebenen Stand.
Aidan Lück, der sich neben den intensiven Meisterschaftsvorbereitungen auch noch intensivst für die Show-Vorführung auf der Weltmeisterschaft 2014 im November mit seinen Brüdern Aaric und Andrew vorbereitet hat und noch weiter vorbereitet, zeigte in der Klasse Schüler Kata Jungen gleich von Anfang an, das mit ihm zu rechnen ist. Dabei zeigte sich, dass Heimtrainer Hans Walter ganze Arbeit geleistet hat. Technisch eine Klasse für sich, konnte er die Kampfrichter ein ums andere mal höchst bemerkenswert überzeugen. Lediglich im Finale fehlte ihm, trotz klarer technischer und Timing bezogener Vorteile, gegen seinen Kontrahenten Till Sabel aus Niedersachsen (KD Bushido Lingen e.V., NS) das Quäntchen Glück und die Überzeugungskraft die Kampfrichter vollends auf seine Seite zu ziehen. Als DM-Debütant trotzdem ein riesen Erfolg mit dem Deutschen Vizemeistertitel.

Im Kumite (Freikampfbereich) sah es zunächst erst nach einer völligen Pleite aus. Schon im Vorfeld konnte Kaan Kabatas wegen eines Sehnenanrisses nicht antreten. Auch Leotrime Dema musste in ihrer Klasse verletzungsbedingt ausscheiden. Als DM-Debütanten kam Felix Kraske und Jason Wendelken – ebenso wie Viktoria Brumm und Maurice Walter in ihren Gewichts- und Altersklassen – nicht über die 1. Runde hinaus.
Anil Gök kam in der 2. Runde gegen den späteren DM-Fünften Maurice Däumler aus Sachsen ins straucheln.
Sehr überzeugend zeigte sich Jessica Baumann in der Juniorenklasse Kumite Mädchen +59 kg. Trotz fehlender Erfahrung zeigte sie sehr viel Biss. Musste sich aber auch ihrer Gegnerin aus Thüringen, Lisa-Eillen Wolf in der 2. Runde erdenklich knapp mit 0:1 Punkten geschlagen geben.
Mit Eugen Keler (Junioren Kumite Jungen +76 kg), Maximillian Kroneberger, und Martin Pflaum (beide Junioren Kumite Jungen -68 kg) traten drei Hoffnungsträger an, die ein gute Chance auf eine Platzierung hatten. In der ersten Runde konnten alle drei ihre Kämpfe souverän gewinnen. Martin und Maximillian sogar frühzeitig mit 8:0 Punkten. Eugen führte in der zweiten Runde sogar mit 4:0 Punkten und war auf einmal völlig neben der Spur und unkonzentriert. Er verlor am Ende sogar mit 4:5 Punkten gegen den späteren DM-Dritten Lukas Sobel aus Nordrhein-Westfalen.
Maximillian war in seiner 2. Runde nicht konsequent genug. Nach der regulären Kampfzeit stand es 2:2. Per Kampfrichterentscheid verlor er knapp mit 2:3 Stimmengegen den späteren DM-Dritten Maxim Borger aus Bayern. Nun lag es an Martin einen Sieg einzuholen. Aber auch er war nicht konsequent genug. Trotz klarer Überlegenheit verlor auch er ebenfalls knapp mit 0:1 Punkten gegen den späteren DM-Fünften Lukas Schladitz aus Sachsen-Anhalt.
Zwar verlor auch Vladislav Nebert (Junioren Kumite Jungen -61 kg) in der zweiten Runde gegen den späteren Deutschen Meister seiner Klasse, Julian Vering aus Nordrhein-Westfalen. Konnte sich aber über die Trostrunde noch den siebten Platz sichern.
Endlich fand Edgard Merkine (Jugend Kumite Jungen -52 kg) die Möglichkeit sein ganzes Können unter Beweis zu stellen, nachdem er letztes Jahr in der Schülerklasse hochfavorisiert schon im Vorfeld verletzungsbedingt wegen eines Beinbruches ausscheiden musste. Dieses Jahr bewies auf den wichtigsten internationalen Turnieren, dass mit ihm auf der DM zu rechnen ist. Bis zum Kampf um den Poolsieg ließ er seinen Gegnern keine Chance. Besiegte sogar den DM Vizemeister des Vorjahres mit 5:0 Punkten. Selbst im Kampf um den Poolsieg war er eindeutig der aktiver Kämpfer konnte aber keine entscheidenden Punkte machen. Nach einem 0:0 in der regulären Kampfzeit musste er sich per Kampfrichterentscheid dem späteren Deutschen Meister Niclas Spott aus Thüringen geschlagen geben. In der Trostrunde drehte Edgard nochmals richtig auf und ließ keinen Zweifel an seinem Siegeswillen. Im Kampf um den dritten Platz besiegte er dann am Ende seinen Gegner Marvin Bier aus Hessen konsequent mit 7:0 Punkten.