Das Karate, wie man es heute kennt, entwickelte sich aus den alten Kampfkünsten des Inselreiches „Okinawa“ und dem chinesischen Kung-Fu.
Das Ziel dieser Kampfkunst war es, den -meist bewaffneten- Gegner mit dem ersten Schlag kampfunfähig zu machen, bevor der Angreifer Nutzen aus seiner Überlegenheit ziehen konnte. Vor mehr als 100 Jahren wurde Karate von den klassischen japanischen Kampfkünsten beeinflusst, die schnelle Tötungsabsicht wurde zu einer kontaktlosen Trainingsform stilisiert, japanische Umgangsformen wurden eingeführt.

Heute wird jede Technik zunächst mit voller Geschwindigkeit geführt, dann aber Millimeterbruchteile vor dem Ziel gestoppt, um den Trainingspartner nicht zu verletzen. Trotzdem ist ein geübter Karateka (ein Karate Ausübender) im Ernstfall immer in der Lage, seinem Gegner mit einem Schlag die Möglichkeit eines zweiten Angriffes zu nehmen. Und das ist noch nicht alles.

Das Karate Training stellt hohe Anforderungen an den Übenden. Er wird sich seiner Verantwortung, die seine Fähigkeiten mit sich bringen, immer bewusst sein, und sich seinen Mitmenschen gegenüber respektvoll und zuvorkommend verhalten. Mit dem Training wächst die Fähigkeit, die eigene Umwelt und den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Darüber hinaus trainiert Karate den gesamten Körper und stabilisiert die Gesundheit. Durch die Abwechslung , die die Karate-Bewegungen bieten, wird der ganze Körper gleichmäßig belastet. Karate kann somit von jeder Person, gleich welchen Alters oder Geschlechts ausgeübt werden.

Weltweit begeistern sich über 80 Millionen Menschen für dieses System, die große Mehrheit ist in der World Karate Federation organisiert. Allein in Deutschland gehen rund 180.000 Menschen regelmäßig zum Training, 120.000 davon als Mitglied des Deutschen Karate Verbandes e.V. (DKV)

Karate-Do bietet für alle etwas, die sich bewegen, verteidigen oder kämpfen wollen. Informationen finden Sie auf den einzelnen Seiten zum Thema. Klicken Sie einfach auf die Texte oben in der blauen Leiste..