Kategorien-Archiv Presse

VonFrank Miener

Neue Trainer/-innen für Soundkarate

Bremerhaven. Der DKV hat neue Trainerinnen und Trainer für Soundkarate. Bei einem intensiven Tagesseminar haben insgesamt 18 Karateka ihre Basislizenz neu erworben oder verlängert.

Unter Anleitung von DKV-Soundkarate-Referent Helmut Spitznagel, 7. Dan, wurden dabei Methoden zur Koordinationsschulung, Motorik- und Konzentrationsübungen und zahlreiche Varianten für Kata- und Kumite-Training geschult. Ausgerichtet wurde das Seminar vom TuSpo Surheide mit Dojo-Leiter Frank Miener, 3. Dan. Aus dem BKV haben drei Karateka an der Lizensierung teilgenommen.

Mit dem Konzept des multimedialen Karate-Trainings ist der DKV seit vielen Jahren am Markt. In dem vollständigen Ausbildungsprogramm, das seit vergangenem Jahr wieder gemeinsam für Vereinstrainer und Schulen angeboten wird, werden Musik, visuelle Hilfsmittel und Zielorientierung mit Stangen und Bällen ebenso trainiert wie Zirkel und Parcours-Übungen genutzt werden. Ziel ist eine komplette Karate-Ausbildung, die neben dem „klassischen“ Karate-Training ergänzend andere Anreize setzt und somit die Fertigkeiten nicht nur von Kindern und Jugendlichen schult. Zudem ist diese tauglich für den Schulunterricht, so dass Soundkarate auch dort erfolgreich eingesetzt werden kann.

Das Konzept wurde aus Italien übernommen, wo es seit vielen Jahren erfolgreich in der Nachwuchsausbildung eingesetzt wird und viele Spitzenathletinnen und -athleten hervorgebracht hat. In der Zwischenzeit hat es sich auch im DKV zu einer festen Größe etabliert, die auf zunehmendes Interesse stößt. Die Vorteile lägen auf der Hand, sagt Helmut Spitznagel: „Nicht nur, dass das Training abwechslungsreicher wird und die Kinder sowie die Erwachsenen mehr Spaß haben – die Konzentrationsfähigkeit steigert sich und auch Schulleistungen werden deutlich besser“, sagt er. Das sei ein wichtiger Pluspunkt für die Vereine.

VonFrank Miener

Nippon dominiert Landesmeisterschaften

Bremen. Die Karate-Schule Nippon Bremerhaven hat mit deutlichem Abstand die meisten Medaillen bei der diesjährigen Karate-Landesmeisterschaft gewonnen. Allein 21 Titel gehen auf das Konto des Top-Ten-Vereins, der zu Deutschlands erfolgreichsten Dojos gehört. Auf Platz zwei des Medaillenspiegels landete der TuS International Bremen mit fünf ersten Plätzen.

Insgesamt zählte die Bremenmeisterschaft 147 Starts aus zehn Vereinen. Ausgefochten wurden dabei alle im DKV vorgesehenen Altersklassen von Kindern bis Masterklasse, sofern diese besetzt waren. Zudem gab es die Disziplinen Kata Einzel und Mannschaft und Kumite in den verschiedenen Gewichtsklassen und Teams. Sportdirektor Tobias Nickel und Jugendreferent Andreas Seiler zeigten sich vom Ablauf angetan und begrüßte den Zuwachs an teilnehmenden Vereinen. „Wir hatten zehn Dojos dabei, das sind mehr als in den Vorjahren und eine gute Entwicklung“, sagt Nickel.

Hintergrund des Anstiegs dürfte auch sein, dass Karate bei den olympischen Spielen in Tokio 2020 dabei sein wird. Das hat bundesweit bereits zu einer Belebung der Wettkampfszene der Kampfkunst geführt und wird Mitte Juni auch mit dem International World Karate Day in München unterstrichen werden. Auch der Bremer Karate Verband e.V. hat bereits sein Leistungssportkonzept auf die neue olympische Herausforderung angepasst.

Besonders im Nachwuchsbereich ist der Verband im DKV bereits stark vertreten. So sind zum Beispiel die Geschwister Lück (Nippon) und Norick Rüfer und Moritz-Till Wagner (SKIP) in den Bundes- und Talentkadern Kata, Edgard Merkine (Nippon) im Bereich des Kumite. Sie holten sich beinahe alle die Titel in ihren jeweiligen Klassen.

Für das kommende Jahr hoffen Nickel und Seiler auf einen weiteren Anstieg der Teilnehmerzahlen. Außerdem besteht die Überlegung, aus der Bremenmeisterschaft eine Bremen Open zu machen, um das Niveau des Turniers und auch die Zahl an Athleten noch steigern zu können.

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VonFrank Miener

Erfolgreiches Wochenende für Bremer Karate-Nachwuchs

Kata- und Kumite-Athleten holen sieben Mal Edelmetall

Erfurt. Die Nachwuchstalente des Bremer Karate Verbandes e.V. (BKV) haben am Wochenende reichlich Edelmetall an die Weser geholt: Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren und U21 haben die Athleten des Verbandes dreimal Silber und viermal Bronze sowie einen siebten Platz gewonnen. Damit haben die Sportler des kleinsten Landesverbandes erneut eindrucksvoll bewiesen, dass in den kommenden Jahren mit ihnen zu rechnen ist.

„Das ist für uns ein sehr gutes Ergebnis“, zieht BKV-Sportdirektor Tobias Nickel Bilanz. Die gute Arbeit der Heimtrainer habe sich dabei ausgezeichnet, die inzwischen aus einem ganzen Topf voller Talente schöpfen können.

Bei besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Kata-Wettbewerben, in denen der BKV seit drei Jahren immer vorne mit dabei ist. In Erfurt unterstrich Jessie Naujocks (Nippon Bremerhaven) in der Jugend ihre Ambitionen nach höherem, indem sie im Einzel den zweiten Platz errang. 2015 war Jessie bereits deutsche Meisterin der Schüler und hat damit nach dem erneuten Klassenaufstieg direkt an die vorherigen Leistungen anknüpfen können. Mit der Junioren-Mannschaft, in der auch ihre Schwester Jamie sowie Matine Weidinger am Start waren, lief es dagegen nicht ganz so rund – das Team sicherte sich dennoch die Bronzemedaille.

Erfolgreicher waren dagegen die anderen Kata-Teams am Start. Das Kata-Team Herren der Junioren (Aidan Lück, Norick Rüffer, Paul Richter) errang mit einer guten Leistung die Silbermedaille. Rüffer (SKIP) konnte sich zudem Bronze in der Einzel-Kata der Junioren sichern. Dabei gelang es ihm, seine internationale Erfahrung in die Waagschale zu werfen: Im Frühjahr war er erstmals mit der Nationalmannschaft bei der EM im Einsatz und hat sich mit diesem Erfolg für weitere internationale Auftritte empfohlen.
Das dritte Silber für Bremen errang auf der mit knapp 900 Startern eng getakteten DM Edgard Merkine bei den Junioren – 55 kg. Der erfolgreiche Nippon-Kämpfer, der im vergangenen und diesem Jahr zahlreiche Erfolge feierte, schaffte damit ebenfalls einen Leistungssprung: Im Jahr 2015 war er noch deutscher Meister bis 52 kg in der Jugend.

Ebenfalls mit Edelmetall kehrten weitere Nachwuchskräfte zurück. Bronze gab es für Anil Gök (Nippon Bremerhaven) im Kumite über 70 kg der Jugend, Rabia Tuna (TuS International) erklomm das Siegertreppchen in der Klasse bis 48 Kilogramm der Junioren. Den siebter Platz belegte Kaan Kabatas (Nippon Brmerhaven) im Kumite bis 57 kg.

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