Monatsarchiv März 2019

VonFrank Miener

BKV stellt Weichen für Zukunft

Präsidium im Amt bestätigt – Wechsel in Ressorts – Zimbalski dienstältester Länderpräsident

Bremen. Der Bremer Karate Verband e.V. (BKV) hat die Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt: Die Mitgliederversammlung hat am Freitag (29. März 2019) das bisherige Präsidium im Amt bestätigt. Wechsel gab es in einigen Fachressorts, Präsident Reiner Zimbalski bleibt damit mit 26 Amtsjahren dienstältester Präsident eines Karate-Landesverbandes in Deutschland.

“Wir haben eine gute Mannschaft und sind solide aufgestellt“, sagt Reiner Zimbalski. Mit dem bewährten Präsidium (Schatzmeister Horst Kaireit und Sportdirektor Tobias Nickel) sowie den erfahrenen und neuen Vorstandsmitgliedern wolle er mit dem Verband sowohl nach innen als auch nach außen weiterhin für das Karate in seiner ganzen Bandbreite arbeiten.

Auf den BKV kommen in der vierjährigen Wahlperiode wichtige Aufgaben zu: Nach dem Karate-Auftritt bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio konzentriert sich die Verbandsarbeit sowohl weiterhin auf die schon jetzt erfolgreiche Nachwuchsausbildung – aktuell stellt der BKV als kleiner Landesverband speziell im Bereich Schüler, Jugend, Junioren mehrere deutsche Meister – als auch auf den Breitensport.

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Das ist Aufgabe der Referent*innen im erweiterten Präsidium. „Wir freuen uns, dass wir alle Posten besetzt haben und auch neue Vorstandsmitglieder gewinnen konnten“, sagt Zimbalski, der zugleich ausdrücklich den ausgeschiedenen Mitgliedern Dr. Kirsten Gieseler (Frauen), Sonja Wendel (Schulsport), Rolf Hanke (Selbstverteidigung) und Manfred Schramm (Wado-Ryu) für ihr Engagement dankte.

Zusätlich konnte der Verband mit dem ATSV Bundentor (Shokado Bremen) und dem TV Lehe Bremerhaven gleich zwei neue Mitgliedsvereine aufnehmen.

Der Vorstand 2019 besteht aus:

Präsidium

Präsident               Reiner Zimbalski (Nippon Bremerhaven)

Schatzmeister       Horst Kaireit (zugleich Geschäftsführer, Nippon Bremerhaven)

Sportdirektor        Tobias Nickel (TuRa Bremen)

Referenten / Referentinnen

Ausbildung            Andreas Seiler (SAV)

Frauen                   Birgit Ansorge (TuSpo Surheide Bremerhaven)

Internet                 Sven Weddermann (TuS Huchting)

Kampfrichter         Jens Jensen (SKIP Bremen)

Jugend                   Marco Heißenbüttel (SAV)

Medien                  Frank Miener

Prüfungen             Dr. Elke von Oehsen (TV Eiche Horn)

Schule/Soundkarate Frank Miener (TuSpo Surheide Bremerhaven)

Selbstverteidigung Rudolf Schwalda (Tasai Dojo Weyhe)

Stilrichtungen

AKS                        Jens Donat (ATSV Habenhausen)

Shotokan               Reiner Zimbalski (Nippon Bremerhaven)

Wadokai                Dr. Elke von Oehsen (TV Eiche Horn)

Wado-Ryu             Frank Steffen (OSC Bremerhaven/ TV Lehe Bremerhaven)

VonS. Weddermann

BKV-Stützpunkttraining beim TuS Huchting

Am 23.März 2019 fand wieder ein Stützpunkttraining des Bremer Karate Verband e.V. beim TuS Huchting mit Vize-Weltmeister Oliver Henning statt. Der BKV veranstaltet seit 2018 regelmäßig für seine Mitglieder kostenloses Stützpunkttraining mit dem Schwerpunkt Kumite. An dem Training nehmen regelmäßig rd. 30 Karateka von diversen Vereinen aus dem gesamten Verband teil.

VonFrank Miener

Neue Trainer/-innen für Soundkarate

Bremerhaven. Der DKV hat neue Trainerinnen und Trainer für Soundkarate. Bei einem intensiven Tagesseminar haben insgesamt 18 Karateka ihre Basislizenz neu erworben oder verlängert.

Unter Anleitung von DKV-Soundkarate-Referent Helmut Spitznagel, 7. Dan, wurden dabei Methoden zur Koordinationsschulung, Motorik- und Konzentrationsübungen und zahlreiche Varianten für Kata- und Kumite-Training geschult. Ausgerichtet wurde das Seminar vom TuSpo Surheide mit Dojo-Leiter Frank Miener, 3. Dan. Aus dem BKV haben drei Karateka an der Lizensierung teilgenommen.

Mit dem Konzept des multimedialen Karate-Trainings ist der DKV seit vielen Jahren am Markt. In dem vollständigen Ausbildungsprogramm, das seit vergangenem Jahr wieder gemeinsam für Vereinstrainer und Schulen angeboten wird, werden Musik, visuelle Hilfsmittel und Zielorientierung mit Stangen und Bällen ebenso trainiert wie Zirkel und Parcours-Übungen genutzt werden. Ziel ist eine komplette Karate-Ausbildung, die neben dem „klassischen“ Karate-Training ergänzend andere Anreize setzt und somit die Fertigkeiten nicht nur von Kindern und Jugendlichen schult. Zudem ist diese tauglich für den Schulunterricht, so dass Soundkarate auch dort erfolgreich eingesetzt werden kann.

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Das Konzept wurde aus Italien übernommen, wo es seit vielen Jahren erfolgreich in der Nachwuchsausbildung eingesetzt wird und viele Spitzenathletinnen und -athleten hervorgebracht hat. In der Zwischenzeit hat es sich auch im DKV zu einer festen Größe etabliert, die auf zunehmendes Interesse stößt. Die Vorteile lägen auf der Hand, sagt Helmut Spitznagel: „Nicht nur, dass das Training abwechslungsreicher wird und die Kinder sowie die Erwachsenen mehr Spaß haben – die Konzentrationsfähigkeit steigert sich und auch Schulleistungen werden deutlich besser“, sagt er. Das sei ein wichtiger Pluspunkt für die Vereine.

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